Lunea Blog

19.02.2010   Nathalie

Nächster Halt: Peru

Eben bin ich von Paris zurückgekehrt. Das mag unspektakulär klingen. Doch wie gut es mir getan hat, zu entspannen und einige Tage ganz für mich zu haben: Einkaufen, verschiedene Besuche, Spaziergänge, gute Restaurants... Ich habe schlichtweg vergessen, wie wunderschön diese Stadt ist! Der Ausflug nach Paris hat mich dazu animiert, wieder mal die klassischen Städtedestinationen ins Auge zu fassen: Barcelona, London, Prag, Wien... Vor dem Spaziergang zur Hofburg eine Sachertorte verspeisen und dabei die pure Gaumenfreude zu geniessen...

Weshalb nicht gleich noch etwas weitergehen und grosse Reisen planen? Ab an die Sonne – oder auch nicht. Auf jeden Fall neue Kulturen kennen lernen und andere Lebensentwürfe entdecken! Klar, im Vorfeld gilt es, so einiges abzuklären (etwa bezüglich Mobilität, Impfungen, Transport und Lagerung von Medikamenten). Aber kommen wir zurück zum Thema. Ich möchte Euch von meiner Freundin Jacqueline erzählen. Sie hat eine ziemlich einzigartige Vision. Ihre Idee? MS bremst einen zuweilen – ohne Zweifel! Aber die Krankheit hält einen nicht davon ab, zu träumen. Und Träume sind schliesslich da, um realisiert zu werden. Vor diesem Hintergrund hat Jacqueline die Stiftung «Cléopâtre» ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, MS bekannter zu machen, einen Beitrag zur Unterstützung von MS-Patienten zu leisten und vor allem: MS-Betroffene in exotische Länder zu locken...

Ein Beispiel gefällig? Madagaskar! Und die erste Reaktion darauf? «Reiner Wahnsinn! Eines der ärmsten Länder der Welt, keine Infrastruktur!» Was soll man da erwidern? Seit 2004 haben nun bereits drei Reisen stattgefunden, auf denen MS-Patienten und Begleitpersonen eine faszinierende Insel erkundeten. Eine Insel, auf der Mobilitätsprobleme dank der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Einwohner überwunden werden. Schliesslich gehört Madagaskar zu den Ländern, die am stärksten von der Kinderlähmung betroffen sind. Diese Leute wissen, wie man mit Behinderungen umgeht...

Was von den Reisen übrig bleibt? Ein Kopf voller Eindrücke, eine Speicherkarte voller Bilder (zahlreiche Fotos können auch auf der Website angeschaut werden) und Erinnerungen an jede Menge Spass... Das nächste Ziel? Peru und der atemberaubende Machu Picchu! Eines der sieben neuen Weltwunder, ein Traum!

«Reisen formt die Jugend», sagt der Franzose… aber auch die Gesundheit, da bin ich mir sicher!

Nathalie

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