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25.05.2015   Andrea

Diät – warum?

Bis zum meinem 30. Lebensjahr oder eher gesagt bis zur ersten Kortisontherapie war ich spindeldürr. Und zwar so richtig dürr. Ich wog bei 167 cm gerade mal 47kg. Damals trank ich jeden Tag einen Proteinshake mit Vollmilch, um mein Gewicht halten zu können und nicht noch leichter zu werden. Ich habe zwar normal gegessen und daher nie Probleme mit dem Essen, aber irgendwie setzte das Gewicht bei mir nie wirklich an. Damals habe ich mir gewünscht, zumindest 5kg mehr zu wiegen.

Mit der ersten Kortisontherapie änderte sich mein Gewichtsproblem auf einen Schlag. Neben dem angesammelten Wasser unter den Kniescheiben hatte ich zudem die tolle Nebenwirkung HUNGER. Ich habe innerhalb von zwei Wochen 8kg zugenommen. Heute bin ich zufrieden mit meinen 57kg und muss eher aufpassen, dass ich nicht zunehme.

Als ich die MS-Diagnose erhalten hatte, überlegte ich mir, ob ich meine Ernährung umstellen und mehr darauf achten sollte, mich gesünder zu ernähren. Ich habe das Ganze aber zügig über Bord geworfen... denn ich esse zu gern und trinke gerne zum Abendessen ein Glas Rotwein. Es ist mir klar – Gesundes kann auch gut sein. Aber explizit eine Diät aufgrund meiner Erkrankung? Nein. Das kommt für mich nicht in Fragen. Ich will gerade aufgrund meiner Erkrankung mein Leben in vollen Zügen geniessen und spontan sein können – auch beim Essen.

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