Unterwegs

Am Flughafen
Bitten Sie um Hilfe, wenn Sie Unterstützung am Flughafen benötigen! Seien Sie nicht schüchtern, die Angestellten sind es gewohnt, und es sind Ihre Ferien. Es ist nicht notwendig, dass Sie die ersten 3 Tage Ihrer Ferien nur zur Erholung von der Reise selbst brauchen. Beim Check-In: die Tasche mit Ihrer medizinischen Ausrüstung, der Rollstuhl oder der Rollator zählen nicht als Handgepäck. Es ist aber besser, sich dies vor der Abreise bestätigen zu lassen. Transportieren Sie Ihre Medikamente immer in der Originalverpackung zusammen mit dem Beipackzettel.

Im Flugzeug
Behalten Sie Ihre Medikamente bei sich im Handgepäck, die Koffer könnten verloren gehen oder mit 1-2 Tagen Verspätung am Zielort ankommen. Einige Punkte sind jedoch aufgrund der Sicherheitsvorschriften an Bord zu berücksichtigen: Es ist nicht erlaubt, Flüssigkeiten mit an Bord zu bringen. Die Kühlelemente können in der Regel im gefrorenen Zustand im Handgepäck mitgeführt werden. Sonst sollten Sie im Koffer transportiert werden. Um Spritzen im Handgepäck transportieren zu können, müssen sie in der Originalverpackung in einem Plastikbeutel, dessen Inhalt 1 Liter nicht überschreitet, mitgeführt werden. Für Personen, die an einer chronischen Krankheit leiden, wird eine vom behandelnden Neurologen unterschriebene ärztliche Bescheinigung (Medikamentenpass) mit Angabe der Diagnose und der Medikamente dringend empfohlen.

Bei Fragen können Sie sich direkt an den medizinischen Service der SWISS wenden: 058 / 584 68 33, medicalservices@swiss.com.

Reise mit dem Zug
Bei Zugreisen können Sie davon ausgehen, dass die meisten Eisenbahngesellschaften Erleichterungen für den Einstieg in den Zug und die Fortbewegung in den Wagons vorgesehen haben, aber warten Sie mit der Nachfrage nicht, bis der Zug am Bahnsteig einfährt.

Medikamente
Beachten Sie die Aufbewahrungshinweise für die Medikamente, die Sie mitführen. Einige können bei Raumtemperatur bis höchstens 25°C aufbewahrt werden, andere wiederum müssen im Kühlschrank (2-8°C) gelagert werden. In der Regel dürfen Medikamente nicht eingefroren werden.

Legen Sie die Spritzen nicht in die Sonne und lassen Sie sie vor allem nicht in einem geparkten Auto liegen. Im Innern können schnell Temperaturen über 40°C erreicht werden.

Führen Sie Ihre Spritzen immer mit sich, Sie dürfen sich nicht erlauben, diese zu verlieren. Die Röntgendetektoren in den Flughäfen sind für Ihre Medikamente nicht schädlich.

Wenn Ihr Hotelzimmer keine Minibar enthält, bitten Sie darum, Ihnen einen Kühlschrank in Ihrem Zimmer zur Verfügung zu stellen. Für die meisten Hotels ist dies kein Problem. Wenn Sie Platz für Ihre Medikamente in der Minibar geschaffen haben, vergessen Sie nicht, die Flaschen bei der Abreise wieder hineinzustellen, und prüfen Sie Ihre Rechnung dementsprechend. In einigen Hotels erfolgt die Minibar-Abrechnung automatisch …

Es ist manchmal nützlich, ein Thermometer mit sich zu führen, um die Temperatur der Minibar kontrollieren zu können und zu verhindern, dass das Medikament gefriert. Wenn Sie keinen Thermometer haben, können Sie sich mit einer Flasche Wasser helfen. Stellen Sie sie in den kühlsten Teil der Minibar, BEVOR Sie Ihre Spritzen dort lagern, und versichern Sie sich, dass das Wasser nicht gefriert.

Vergessen Sie nicht Ihren Abfallbehälter für scharfe/spitze Gegenstände.

Sorgen Sie immer für eine Reserve von ein oder zwei Spritzen, auch wenn noch nie eine Injektion misslungen ist ... man weiss nie ... Manchmal haben die Flugzeuge auch Verspätung oder Ihr Flug wird annulliert.

Bei langen Reisen ist es nützlich, lokale Kontakte bereitzuhalten, an die man sich im Fall von medizinischen Problemen oder Problemen mit dem Medikament wenden kann, wenn es Ihnen nicht möglich ist, Ihren Neurologen zu erreichen. Bitten Sie ihn, Kontakte in den jeweiligen Destinationen ausfindig zu machen. Die Pharma-Unternehmen haben zudem in fast allen Ländern Niederlassungen oder Kontaktpersonen. Sie kennen die Gesundheitssysteme und können Sie über die notwendigen Schritte im Fall einer Krankheit oder medizinischer Fragen informieren.

Für Patienten mit eingeschränkter Mobilität
Lassen Sie Ihren Rollstuhl vor der Abreise prüfen. Nehmen Sie für den Fall von Problemen einige unterlässliche Ersatzteile mit. Auch wenn Sie keinen Rollstuhl verwenden, denken Sie daran, dass Sie eventuell mehr als gewohnt laufen und deshalb auch schneller ermüden könnten. Es wäre schade, wenn Sie deswegen im Hotel bleiben müssten. Sie können auch einen Rollstuhl vor der Abreise mieten und mit Ihrem Gepäck aufgeben. Es ist aber oft schwierig, an Ort und Stelle einen Rollstuhl zu bekommen. Wenn Sie ein Auto mieten, das mit einer Handsteuerung ausgestattet sein muss, informieren Sie sich bitte vor der Abreise. Rufen Sie direkt bei der Gesellschaft an! Es gibt Mietautos, die mit Sonderausrüstungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität ausgestattet sind, wie z. B. Handsteuerung (für Personen, die Ihre Beine nicht benutzen können oder nicht auf die Pedale treten können). Die meisten dieser Dienste sind gratis, aber Sie müssen diese im Voraus reservieren lassen. Denken Sie daran, falls notwendig einen Aufkleber, der auf Ihre Behinderung hinweist, mitzunehmen oder erkundigen Sie sich, wie man in dem Land, in das Sie reisen, einen solchen erhalten kann.

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